Professionelle Webseiten selbst ohne Programmierkenntnisse pflegen? Das ist kein Widerspruch. Mit aktuellen Redaktionssystemen, wie CONTAO oder JOOMLA! ist das ein Kinderspiel.
Selbst komplexe Aufgaben wie die Einbindung von Multimedia-Inhalten oder das Abbilden von Workflows ist damit kein Problem.
Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten. Diese können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor kann ein solches System in den meisten Fällen ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.
Zu den bekanntesten Open-Source-CMS zählen Joomla!, Wordpress, TYPO3, Drupal und Contao. Wordpress und Joomla! sind derzeit die meistverwendeten. Wobei Wordpress eigentlich zu den Blogsystemen zu zählen ist, was aber häufig als CMS umfunktioniert wird und somit nicht für alle Belange als vollwertiges Redaktionssystem angesehen werden kann.
Für Systeme oder Module, die ausschließlich Web-Anwendungen dienen, wird der Begriff Web-Content-Management-System oder WCMS verwendet. Damit wird der Unterschied zu jenen Systemen etwa im Verlagsbereich verdeutlicht, die neben dem Web auch andere Ausgabemedien bedienen, etwa Print oder Radio. Web-Content-Management kann auch als eine Komponente im Enterprise-Content-Management gesehen werden.
Besonderer Wert wird bei CMS auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So kann ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein; die Formate werden gegebenenfalls erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert. Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung zum Einsatz kommen.
Moderne Systeme kombinieren dazu noch die suchmaschinenfreundliche und barrierefreie Ausgabe der Inhalte mit einer modularen Erweiterbarkeit und sind somit ideal auch für wachsende Anforderungen gerüstet.